Zu Hause lernen und arbeiten – 5 Tipps

Zu Hause lernen und arbeiten – mit diesen 5 Tipps

Die Schulen und Universitäten sind geschlossen und somit ist jetzt für alle das Lernen und Arbeiten zu Hause angesagt. Für Studenten vielleicht gar nichts so Ungewöhnliches, für Schüler aber doch eine größere Umstellung. Ich persönlich habe allerdings auch zu Uni-Zeiten viel lieber in der Bibliothek gelernt – da war die Konzentration besser. Warum das so war und wie ihr auch von zu Hause aus produktiv arbeiten könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Disclaimer: Ich würde sagen, dass diese Tipps so allgemein gehalten sind, dass sie für Studenten, aber auch für Schüler oder für Angestellte im Homeoffice hilfreich sein können.

1. Routinen schaffen

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und benötigt Struktur. Routinen geben uns eine solche. Welche Routine für jeden einzelnen am besten funktioniert, muss jeder für sich rausfinden. Aber grundsätzlich sind ein paar Dinge immer sehr hilfreich:

Steht immer zur gleichen Zeit am Morgen auf. Das bedeutet auch gleichzeitig, dass ihr immer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett geht, damit ihr ausreichend Schlaf bekommt.

Legt feste Pausenzeiten bzw. Essenszeiten fest. Dadurch wird der Tag unterteilt.

Wenn ihr das braucht, dann zieht euch um, wie wenn ihr das Haus verlassen würdet. Macht euch einfach in irgendeiner Weise bereit für den Tag.

2. Pausen einhalten

Pausen habe ich gerade schon angesprochen. Wenn ich in der Bibliothek gearbeitet habe, war es klar, dass ich irgendwann zwischen 11 und 13 Uhr eine Mittagspause mache, weil da die Mensazeiten waren. Bin ich zu spät eingetrudelt, waren die guten Sachen schon aus.

Zu Hause gibt einem keiner vor, wann man Pausen einlegen sollte. So kann es entweder passieren, dass ihr zu viele Pausen macht (sieht ja keiner) oder ihr vergesst sie komplett (die eine Sache mache ich noch zu Ende). Beides ist kontraproduktiv.

Als macht euch am besten morgens einen Plan für den Tag. Vielleicht am Vormittag eine Kaffee-Pause. Mittags eine Pause zum Kochen und Essen und am Nachmittag nochmal eine kleine Pause (oder auch Feierabend, je nachdem). Wenn ihr euch von vorneherein auf bestimmte Zeiten festlegt, fällt es leichter, sie einzuhalten.

3. Frische Luft

Wenigstens eine eurer Pausen oder den frühen Abend solltet ihr auch für frische Luft nutzen. Geht spazieren oder macht Sport im Freien. Das durchlüftet das Gehirn und danach könnt ihr euch wieder besser konzentrieren.

4. Möglichst räumliche Trennung etablieren

In kleinen Wohnungen ist das nicht immer ganz einfach, ich weiß. Aber versucht so gut es geht, eine räumliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit herzustellen. Das bedeutet vor allem: arbeitet nicht auf der Couch oder sogar im Bett. Wenn ihr nur den Esstisch zur Verfügung habt, dann nutzt eben den. Aber versucht dann möglichst eure gesamten Arbeitsutensilien nach Feierabend aus dem Weg zu räumen. Damit ihr nicht in Versuchung kommt, doch noch diese eine Sache schnell zu erledigen.

Am idealsten ist es natürlich, wenn ihr ein Arbeitszimmer habt. Da das aber wahrscheinlich für die wenigsten der Fall ist, sollte es zumindest ein Schreibtisch sein, der nur diesem einen Zweck dient: hier wird gelernt und gearbeitet.

5. Ablenkungen vermeiden

Und das führt uns auch schon zum letzten Punkt: verbannt alles, was euch ablenken könnte. Der Wäscheberg in der Ecke des Zimmers? Das dreckige Geschirr von gestern Abend? Beseitigt das alles aus eurem Blickfeld. Vielleicht könnte es auch Teil eurer Routine werden, morgens eine halbe Stunde das schlimmste Chaos zu beseitigen, sodass ihr danach ungestört arbeiten könnt.


Ihr wollt noch mehr Tipps? Dann schaut euch mal diese effektiven Lern- und Produktivitätsstrategien an!

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