Georg Büchner

Georg Büchner

Georg Büchner war nicht nur Dichter. Er war auch Naturwissenschaftler, Mediziner und vor allem, war er Revolutionär.

Leider war sein Leben nur kurz, sodass sein literarisches Werk sehr überschaubar geblieben ist, aber was wir haben, ist überaus lesenswert.

Georg Büchner - Franzos-Werkausgabe !04

Ein kurzer Lebenslauf

17.10.1813 geboren in Goddelau, Hessen

1819-20 wird Georg Büchner durch seine Mutter zu Hause unterrichtet

1821-25 „Lehrinstitution für Erziehung und Ausbildung“ bei Carl Weitershausen in Darmstadt
Unter anderem erhält er hier auch Unterricht in Französisch, Latein und Griechisch

1825-1831 Neuhumanistisches Pädagogium unter Carl Dilthey
Hier durchläuft er die Weiterbildung und Qualifikation zum Studium

1831-33 Universität Straßburg: Studium der Medizin
Nach einem Vortrag über die politische Situation in Deutschland schließt er sich der Studentenverbindung Eugenia als dauerhafter Gast an

1832 Verlobung mit der Tochter seines Hausherrn, Wilhelmine Jaeglé

1833 Rückkehr nach Deutschland
Er beteiligt sich am Sturm auf die Frankfurter Hauptwache und immatrikuliert sich an der Universität Gießen

1834 Der Hessische Landbote
Es handelt sich um eine revolutionäre Flugschrift mit dem Leitsatz „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!

1835 Dantons Tod
Weil er steckbrieflich gesucht wird (u.a. wegen der Veröffentlichung des Landboten) tritt er am 9. März die Flucht nach Straßburg an
Straßburg: Er erstellt die Niederschrift seines Werkes Lenz und Entwürfe zum Drama Woyzeck, das ein Fragement bleiben wird

1836 Universität Zürich: Dissertation zum Thema „Das Nervensystem der Flussbarbe“
Er wird zum Doktor der Philosophie ernannt und erhält in Zürich, wo er als Asylant Aufenthalt bekommt, eine Stelle als Privatdozent an der philosophischen Fakultät

02.02.1837 Erkrankung an Typhus
Vermutlich hat er sich an den Präparaten, mit denen er arbeitete, angesteckt

19.02.1837 Büchner stirbt am schnellen Verlauf der Krankheit

Wichtige Werke

Da, wie gesagt, Büchners Werk aufgrund seiner kurzen Lebensdauer sehr überschaubar ist – ausnahmsweise keine Auswahl, sondern einfach: alles.

  • Der Hessische Landbote (1834)
  • Dantons Tod (1835, Drama)
  • Lenz (1835, Erzählung)
  • Leonce und Lena (1836, Lustspiel)
  • Woyzeck (1837, Dramenfragment)
  • Pietro Aretino (1837, bis heute verschollen)

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