Planung & Organisation – Wie plane ich das neue Semester?

Das neue Semester planen

Das neue Semester steht vor der Tür oder hat schon begonnen und viele Studenten stehen jetzt wohl wieder vor einem Haufen Seminaren, die besucht, vor- und nachbearbeitet werden wollen. Dazu einen Nebenjob, Freunde, Partys, Beziehungen … und schlafen sollte man ja auch noch irgendwann. Statt sich jetzt aber einfach Hals über Kopf ins Getümmel zu stürzen und das Beste, zu hoffen, muss eine gute Planung her. Organisation ist das A und O, wenn ihr wollt, dass euer Semester erfolgreich wird.

Um euch dabei ein bisschen zu helfen, teile ich heute meine drei wichtigsten Planungs-Hacks mit euch, damit das Semester keine Katastrophe wird.

Das Semester planen: Prioritäten setzen

Prio 1 & 2: Studium

So verlockend es auch sein kann, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen und möglichst viele Veranstaltungen auf einmal zu belegen. Das mag eine Zeitlang gut gehen, aber spätestens in der Prüfungsphase wird es sich rächen. Es sei denn natürlich ihr habt ein fotografisches Gedächtnis oder seit Superbrain, aber davon gehe ich hier jetzt einfach mal nicht aus.

Also verschafft euch zuerst einmal einen Überblick. Welche Kurse müsst ihr auf jeden Fall belegen, weil sie zum Beispiel in diesem Semester verpflichtend sind? Das ist Priorität Nummer eins. Priorität Nummer zwei wäre dann, genügend Zeit zur Vor- und Nachbereitung der einzelnen Seminare und Vorlesungen einzuplanen. Erfahrungsgemäß ist der Workload nicht das gesamte Semester über gleichbleibend viel, aber im Schnitt würde ich für jede Veranstaltung mindestens jeweils eine bis zwei Stunde zur Vor- und eine zur Nachbereitung einrechnen.

Wer dann noch Zeit und Lust hat, kann natürlich noch mehr Kurse über das Soll hinaus belegen, aber das sollte meiner Meinung nach immer gut überlegt sein.

Am Anfang ans Ende denken

Bei der Belegung der Kurse solltet ihr vor allem auch immer die Prüfungsleistungen im Blick haben. Hausarbeit, Klausur, Referat? Vielleicht sogar ein Projekt? Verschiedene Prüfungen beanspruchen verschieden viel Zeit. Manche kann man schieben, manche wiederum nicht. Achtet also daher bereits am Anfang des Semesters darauf, dass ihr am Ende genug Zeit für alles habt.

Prio 3: Arbeit

Für die Meisten ist die dritte Priorität vermutlich die Arbeit. Da viele abends oder am Wochenende jobben, solltet ihr in diesem Fall bei eurer Planung einfach immer daran denken, dass ihr das Wochenende nicht oder nur teilweise zum Lernen verwenden könnt. Solltet ihr einen Job haben, bei dem ihr euch eure Zeit frei einteilen könnt, umso besser!

Organisierte Auszeit

Das klingt erstmal irgendwie doof. Aber es ist extrem wichtig, dass ihr euch feste Zeiten einplant, in denen ihr weder für die Uni noch in eurem Job arbeitet. Ihr könnt feste Zeiten für Sport festlegen oder um endlich das Buch zu lesen, dass schon so lange im Regal steht. Oder natürlich, um Freunde zu treffen.

Grundsätzlich solltet ihr euch einfach eine Aktivität fest einplanen (in den Kalender schreiben!), bei der ihr abschalten könnt, nicht an die Uni oder an die Arbeit denken müsst.

Semester planen mit Stundenplan

Es gibt ja verschiedenste Möglichkeiten, diesen schönen Plan jetzt festzuhalten. Eine Sache, die ich aber jedem empfehlen würde: ein Stundenplan. Wir kennen das alle aus der Schule, nur das ihr heute nicht mehr nur eure Fächer da aufschreibt, sondern eben auch eure anderen fixen Daten: lernen, arbeiten, Freizeit. Diesen Stundenplan könnt ihr euch über den Schreibtisch hängen und habt ihn so immer schön vor Augen.

Welcher Planungstyp bist du?

Darüber hinaus, für Termine, die nicht jede Woche wiederkehren, müsst ihr ganz für euch selbst rausfinden, welcher Planungstyp ihr seid. Handschriftlich oder digital? Kalender in Buchform oder lieber an der Wand, immer vor eurer Nase? Egal wie, Hauptsache ihr haltet eure Planung in irgendeiner Form fest.

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